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Satzung

 

Download (pdf)  Satzung Kl L_20100321

 

§ 1   Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Wassersport-Club „Klare Lanke 1950″ e. V..

(2) Er hat seinen Sitz in Berlin.

(3) Der Verein ist am 21. September 1950 gegründet worden und in das Vereinsregister

beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.

(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(5) Der Verein ist Mitglied im Landes-Kanu-Verband Berlin e. V..

(6) Der dreieckige Wimpel des Vereins ist in den Farben blau-weiß gehalten und

enthält die Buchstaben WSC KI.L.

 

§ 2   Zweck

(1) Zweck des Vereins ist die Ausübung und Förderung des Wassersports, insbesondere

des Kanu- und Segelsports unter Berücksichtigung des Natur- und

Umweltschutzes.

(2) Der Zweck soll insbesondere erreicht werden durch

a) die Organisation und Durchführung sportlicher Veranstaltungen, z.B.

Wassersportwettbewerbe, Kanuwanderfahrten;

b) Teilnahme an entsprechenden Aktivitäten anderer Veranstalter;

c) Durchführung eines regelmäßigen Trainingsbetriebs;

d) das Bereitstellen und Erhalten vereinseigener Einrichtungen, u.a. Bootshaus,

Steganlage, Vereinsboote, Bootsanhänger;

e) Durchführung von bzw. Teilnahme an Vorträgen und Kursen zu Themen im

Sinne dieses Paragraphen.

 

§ 3   Grundsätze der Tätigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

(3) Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

(4) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke

verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des

Vereins.

(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,

oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(6) Der Verein räumt Angehörigen aller Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen

gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz parteipolitischer, religiöser und

weltanschaulicher Toleranz und Neutralität.

 

§ 4   Mittel

(1) Der Verein finanziert seine Aufgaben, die sich aus § 2 der Satzung ableiten, durch

a) Beiträge

b) Aufnahmegebühren

c) Umlagen

(2) Beiträge und Aufnahmegebühren werden von der Mitgliederversammlung

beschlossen.

(3) Umlagen werden von der Mitgliederversammlung nur zur Deckung eines

größeren Finanzbedarfs, der mit den regelmäßigen Beiträgen nicht erfüllt werden

kann, beschlossen.

 

§ 5   Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die den Wassersport

ausübt, ausüben oder fördern will und die Ziele des Vereins gemäß § 2 bejaht.

(2) Der Verein setzt sich zusammen aus

a) ordentlichen Mitgliedern, das sind erwachsene Mitglieder, die zu Beginn des

laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.

b) fördernden Mitgliedern, das sind erwachsene Mitglieder, die den Wassersport

nicht aktiv ausüben.

c) jugendlichen Mitgliedern bis 18 Jahren.

d) Ehrenmitgliedern

(3) Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht erblich.

(4) Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen überlassen

werden.

 

§ 6   Erwerb und Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Erwerb der Mitgliedschaft

a) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist an den Vorstand zu richten. Er

muss schriftlich erfolgen unter Anerkennung der Vereinssatzung und vom

Bewerber unterzeichnet sein, bei jugendlichen Bewerbern zusätzlich vom

gesetzlichen Vertreter.

b) Der Vorstand hat den Eingang des Antrages zu bestätigen. Mit dem in diesem

Schreiben benannten Datum beginnt die sechsmonatige Probezeit und die

Beitragspflicht.

c) Nach Ablauf der Probezeit entscheidet der Vorstand über die endgültige

Aufnahme.

d) Die Entscheidung ist dem Bewerber binnen zwei Wochen schriftlich ohne

Angabe von Gründen bekannt zugeben.

e) Mit Datum des positiven Bescheids wird die Aufnahmegebühr fällig und der

Bewerber ist Mitglied mit allen Rechten und Pflichten.

f) Ein negativer Bescheid berechtigt nicht zur Rückforderung von Beitragszahlungen.

(2) Ruhen der Mitgliedschaft

a) In besonders begründeten Fällen kann vom Vorstand auf schriftlichen Antrag

des Mitglieds für maximal drei Jahre dessen Mitgliedschaft als ruhend erklärt

werden. In dieser Zeit entfallen Rechte gemäß § 7, die Beitragspflicht und

Arbeitsleistungen.

b) Für den Antrag ist eine Frist von sechs Wochen zum Quartalsende einzuhalten.

c) Privateigentum ist vom Mitglied vor Beginn der Ruhezeit sicher zu stellen.

d) Die Wiederaufnahme der Mitgliedschaft ist dem Vorstand gegenüber

schriftlich zu erklären und von diesem schriftlich zu bestätigen. Mit Datum

der Bestätigung ist es wieder ordentliches Mitglied und damit in alle Rechte

und Pflichten gemäß §§ 7 und 8 eingesetzt, es entfällt jedoch die Aufnahmegebühr.

(3) Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch

a) Austritt

b) Ausschluss

c) Tod

(4) Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden mit einer

Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Halbjahresende des Geschäftsjahres.

(5) Ausschluss: Mitglieder können aus wichtigen Gründen, z. B. wegen

a) Verstoßes gegen diese Satzung,

b) Beitragsrückst.nde von mehr als sechs Monaten,

c) Schädigung des Vereins,

d) unehrenhafter Handlungen oder

e) fortgesetzter Unzuträglichkeit

auf Antrag des Vorstands und vorheriger schriftlicher Abmahnung durch die

Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit ausgeschlossen werden.

(6) Mit Austritt oder Ausschluss eines Mitglieds

a) verliert es alle Rechte gemäß § 7.

b) wird für nicht termingerecht entferntes Privateigentum eine Aufbewahrungsgebühr

fällig. Diese wird für jeden angefangenen Monat auf Höhe des

aktuellen Monatsbeitrages festgesetzt.

c) bleiben bestehende Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.

d) besteht auch kein Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins.

 

§ 7   Rechte der Mitglieder

(1) Alle Mitglieder des Vereins sind berechtigt,

a) im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

b) das Vereinsabzeichen zu tragen und an ihren Booten den Vereinswimpel zu

führen.

c) die vereinseigenen Sportgeräte und die sonstigen dem Verein zur Verfügung

stehenden Einrichtungen zu benutzen.

(2) Ordentliche und fördernde Mitglieder haben bei pünktlicher Beitragszahlung

aktives und passives Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.

(3) Jugendliche Mitglieder und Mitglieder auf Probe können als Gäste an den

Mitgliederversammlungen teilnehmen.

 

§ 8   Pflichten der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied ist verpflichtet sich entsprechend der Satzung, den weiteren

Ordnungen des Vereins sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu

verhalten.

(2) Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme und Kameradschaft

verpflichtet.

(3) Beiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen sind pünktlich, entsprechend ihrer

Fälligkeit zu zahlen.

(4) Von jedem ordentlichen Mitglied, sind Arbeitsleistungen zu erbringen. Ersatzweise

ist ein Geldbetrag zu zahlen. Umfang der Arbeitsleistung, des Geldbetrages

und der Fälligkeit beschließt die Mitgliederversammlung.

(5) Ehrenpflicht jedes Mitglieds ist es, das Ansehen und den guten Ruf des Vereins zu

wahren und zu fördern.

(6) Wird vom Mitglied die Nutzung der vom Verein bereitgestellten Bootsstände

bzw. Liegeplätze für private Sportboote aufgegeben, sind hierfür die gleichen

Kündigungsfristen wie bei Austritt einzuhalten.

(7) Jedes Mitglied haftet für vorsätzliches oder grob fahrlässiges Beschädigen des von

ihm benutzten Vereinseigentums.

 

§ 9   Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

(1) die Mitgliederversammlung

(2) der Vorstand

(3) die Rechnungsprüfer

 

§ 10   Mitgliederversammlung

(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Diese ist u. a.

zuständig für

a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

b) Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer

c) die Entlastung des Vorstandes

d) die Wahl des Vorstandes

e) die Wahl des Beirats

f) die Wahl der Rechnungsprüfer

g) die Festsetzung von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen, Umlagen und

sonstigen Leistungen der Mitglieder

h) Genehmigung des Haushaltsplanes

i) Satzungsänderungen

j) Beschlussfassung über Anträge

k) Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern

l) die Auflösung des Vereins.

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt, und ist

innerhalb des ersten Quartals des Geschäftsjahres einzuberufen.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen

werden,

a) wenn es im Interesse des Vereins geboten erscheint,

b) sobald ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter

Angabe von Gründen verlangt.

c) wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder mit schriftlicher

Begründung die Abberufung aus Wahlämtern fordert. Die Abberufung

muss mit der Neuwahl der vakanten Funktionen verbunden sein.

(4) Einberufung

a) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den 1.

Vorsitzenden mit einer Frist von vier Wochen.

b) Die Zustellung der Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt auf dem

Postweg oder mittels E-Mail.

c) Eine Mitgliederversammlung ist ordnungsgemäß einberufen, wenn die

Einladung fristgerecht an die dem Verein zuletzt bekannte Adresse oder EMail-

Adresse erfolgt und eine Tagesordnung beigefügt ist. Bei Anträgen auf

Satzungsänderungen ist der Änderungstext wörtlich mitzuteilen.

(5) Beschlussfassung

a) Jede Mitgliederversammlung, die ordnungsgemäß einberufen wurde, ist

ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

b) Zur Mehrheitsfindung bei Abstimmungen über Beschlüsse und bei Wahlen

werden Stimmenthaltungen nicht berücksichtigt.

c) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, auch die zur Abberufung aus

Wahlämtern, werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit

ist der Antrag abgelehnt.

d) Ausnahmen: Für Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu (1) d), e), f), i)

und k) ist eine Zweidrittelmehrheit und für die Auflösung des Vereins,

Beschluss zu (1) l), eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.

e) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in der Regel in offener

Abstimmung gefasst. Sie sind geheim durchzuführen, wenn die Mehrheit der

anwesenden Mitglieder dieses verlangt.

(6) Stimm- und Wahlrecht

a) In der Mitgliederversammlung haben ordentliche und fördernde Mitglieder

sowie Ehrenmitglieder Stimmrecht und aktives Wahlrecht.

b) Passives Wahlrecht hat jedes geschäftsfähige ordentliche Mitglied.

c) Das Stimm- und Wahlrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

d) Verlangt ein Mitglied der Mitgliederversammlung geheime Abstimmung bei

Wahlen, so müssen diese geheim durchgeführt werden.

(7) Anträge

a) Anträge sind schriftlich zu formulieren. Sie können gestellt werden

• von jedem ordentlichen oder fördernden Mitglied

• vom Vorstand

b) Anträge müssen spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung

beim Vorstand eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen in der

Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit

einfacher Mehrheit bejaht wird.

c) Anträge auf Satzungsänderungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen,

sind in der nächsten Mitgliederversammlung zu behandeln. Für Satzungsänderungen

sind Dringlichkeitsanträge ausgeschlossen.

(8) Sitzungsleitung

Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, leitet die Sitzung. Ist

auch der Stellvertreter verhindert, wählt die Mitgliederversammlung für die

Dauer dieser Sitzung einen Vertreter aus ihrer Mitte.

(9) Protokollierung

a) Über die Sitzung der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu

fertigen, das vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen

ist.

b) Das Protokoll ist zeitnah zu erstellen. Es wird am Schwarzen Brett ausgehängt

und mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung

zugestellt. Die Genehmigung des Protokolls wird als Tagesordnungspunkt

aufgerufen.

 

§ 11   Der Vorstand

(1) Der Vorstand setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

a) dem 1. Vorsitzenden

b) dem 2. Vorsitzenden

c) dem Schriftführer

d) dem Schatzmeister

(2) Der Vorstand ist zugleich gesch.ftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB.

(3) Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei Mitglieder des

Vorstands vertreten, und zwar durch Kombination des 1. Vorsitzenden oder 2.

Vorsitzenden mit jeweils einem anderen Vorstandsmitglied.

(4) Bei Bedarf kann der Vorstand durch einen Beirat erweitert werden.

(5) Dem Beirat gehören Fachwarte an, die u.a. für folgende Bereiche eingesetzt

werden können:

a) Sport

b) Segeln

c) Kanuwandern

d) Jugendarbeit

e) Medien und Öffentlichkeitsarbeit

f) Liegenschaft

(6) Gesch.ftsführung

a) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse

der Mitgliederversammlung.

b) Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit

entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. bei dessen Abwesenheit die

seines Stellvertreters.

c) Der Vorstand ordnet und überwacht die Angelegenheiten des Vereins und

berichtet der Mitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Er kann verbindliche

Ordnungen erlassen.

d) Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Vereinsaufgaben Ausschüsse

einzusetzen von befristeter oder unbefristeter Dauer.

e) Die Fachwarte berichten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung über

ihre Tätigkeit.

(7) Wahl und Rücktritt des Vorstandes und des Beirats

a) Die Mitglieder des Vorstands und des Beirats werden für eine Amtsperiode

von zwei Geschäftsjahren von der ordentlichen Mitgliederversammlung

gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

b) Die Mitglieder des Vorstands bleiben im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt

ist.

c) Für den Jugendwart gilt hinsichtlich der Wahl eine Ausnahme. Er wird durch

die jugendlichen Mitglieder gewählt und durch die Mitgliederversammlung

bestätigt.

d) Eine Personalunion zwischen den Ämtern des Vorstands ist nicht zulässig.

Zwischen den Ämtern des Vorstands und denen des Beirats ist eine Personalunion

möglich.

e) Bei Rücktritt eines einzelnen Vorstandsmitglieds im Laufe einer Amtsperiode

muss dieser Posten auf der nächsten Mitgliederversammlung durch Wahl neu

besetzt werden.

f) Bei Rücktritt des gesamten Vorstandes hat dieser unverzüglich eine Mitgliederversammlung

einzuberufen und sämtliche Unterlagen den Rechnungsprüfern

zu übergeben.

g) Bei Rücktritt eines Beiratsmitglieds kann der Vorstand übergangsweise bis

zur Neuwahl dieses Amt einem Mitglied des Vorstands oder des Beirats oder

einem anderen wahlberechtigten Mitglied übertragen.

 

§ 12   Ehrenmitglieder

(1) Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich um den Verein besonders

verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

(2) Die Ernennung erfolgt auf Widerruf.

(3) Ehrenmitglieder sind von Beitragszahlungen und Umlagen befreit.

 

§ 13   Die Rechnungsprüfer

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung für

eine Amtsperiode von zwei Geschäftsjahren gewählt.

(2) Die Amtsperiode der Prüfer ist zeitlich um ein Jahr versetzt, so dass in jeder

ordentlichen Mitgliederversammlung nur ein Rechnungsprüfer zu wählen ist.

(3) Eine direkte Wiederwahl ist nicht zulässig.

(4) Sie dürfen kein anderes Wahlamt innehaben.

(5) Die Rechnungsprüfer können jederzeit die Buchführung des Vereins einsehen

und auf sachliche und rechnerische Richtigkeit prüfen, und haben darüber dem

Vorstand schriftlich zu berichten.

(6) Die Prüfung ist im Geschäftsjahr mindestens einmal, spätestens nach dessen

Abschluss durchzuführen.

(7) Die Rechnungsprüfer berichten der ordentlichen Mitgliederversammlung über

die Ergebnisse ihrer Prüfung und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der

Bücher und Geschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen

Vorstandsmitglieder.

 

§ 14   Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung gibt sich der Verein Ordnungen.

(1) Diese müssen mit der Satzung in Einklang stehen.

(2) Die Belange der Jugend des Vereins regelt die Jugendordnung.

(3) Die Ordnungen werden vom Vorstand mit einer Zweidrittelmehrheit

beschlossen.

 

§ 15   Vollmacht zur Vornahme von Satzungsänderungen

(1) Die Mitgliederversammlung bevollmächtigt den Vorstand, Satzungsänderungen

vorzunehmen, soweit diese von dem Registergericht oder einer anderen öffentlichen

Behörde verlangt werden.

(2) Über die Änderungen und deren Notwendigkeit hat der Vorstand in der nächsten

Mitgliederversammlung zu berichten.

 

§ 16   Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen

Mitgliederversammlung beschlossen werden.

(2) Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es

a) der Vorstand mit einer Dreiviertelmehrheit seiner Mitglieder beschlossen hat

Satzung WSC Klare Lanke 1950 e.V. Seite 7 – 8 21.03.2010

oder

b) von dreiviertel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich

gefordert wurde.

(3) Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens Dreiviertel der stimmberechtigten

Mitglieder anwesend sind.

(4) Sollten weniger stimmberechtigte Mitglieder anwesend sein, ist innerhalb von

vier Wochen eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann auf jeden Fall

beschlussfähig ist.

(5) Die Auflösung kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten

Mitglieder beschlossen werden.

(6) Die Versammlung trifft auch die Anordnungen über die Art der Auflösung und

bestimmt den Liquidator.

(7) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein

Vermögen an den Landes-Kanu-Verband Berlin e.V., der es unmittelbar und

ausschließlich zur Förderung des Kanusports als gemeinnützigem Zweck im

Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.

 

§ 17   Inkrafttreten der Satzung

(1) Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 21.09.1950 von der Mitgliederversammlung

des Vereins beschlossen und am 17. September 1953, 12. 11.1959,

28.12.1965, 14.01.1966, 16.02.1968, 9.02.1974, 28.02.1999, 10.03.2000 und

23.3.2006 geändert und am 21.03.2010 geändert und neu gefasst worden.

(2) Sie tritt nach der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.